Stammtisch Liederbuch
Aber dich gibt's nur einmal
Es gibt Millionen von Sternen,
unsre Stadt, sie hat tausend Laternen.
Gut und Gel gibt es viel auf der Welt,
aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Es gibt tausend Lippen, die küssen,
und Pärchen, die trennen sich müssen.
Freud und Leid gibt es zu jeder Zeit,
aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Ref.:
Schon der Gedanke, dass ich dich einmal verlieren könnt, dass dich ein andrer Mann einmal sein eigen nennt. Er macht mich traurig, weil du für mich die Erfüllung bist, was wär die Welt für mich ohne dich?
Es blühn viele Blumen im Garten,
es gibt viele Mädchen die warten.
Freud und Leid gibt es zu jeder Zeit,
aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Ref.
Es gibt sieben Wunder der Erde.
Tausend Schiffe fahren über die Meere.
Gut und Geld gibt es viel auf der Welt, aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Ref.
Ade zur gute Nacht
Ade zur guten Nacht,
Jetzt wird der Schluß gemacht,
Daß ich muß scheiden.
Im Sommer wächst der Klee,
Im Winter schneit´s den Schnee,
Da komm ich wieder.
Es trauern Berg und Tal,
Wo ich viel tausendmal
Bin drüber gangen;
Das hat deine Schönheit gemacht,
die mich zum Lieben gebracht,
mit großem Verlangen.
Das Brünnlein rinnt und rauscht
Wohl dort am Holderstrauch,
Wo wir gesessen,
Wie manchen Glockenschlag,
da Herz bei Herzen lag,
das hast du vergessen.
Die Mädchen in der Welt
Sind falscher als das Geld
Mit ihrem Lieben.
Ade zur guten Nacht!
Jetzt wird der Schluß gemacht,
daß ich muß scheiden
Auf, auf zum fröhlichen Jagen
Auf, auf zum fröhlichen Jagen,
Auf in die grüne Heid!
Es fängt schon an zu tagen,
Es ist die schönste Zeit.
Die Vögel in den Wäldern
Sind schon vom Schlaf erwacht
Und haben auf den Feldern
Das Morgenlied vollbracht.
Ref.:
Tridi hejo di hejo, di hedi hedio
Tridio hejo di hejo di tridio tridio.
Frühmorgens, als der Jäger
In grünen Wald reinkam,
Da sah er mit Vergnügen
Das schöne Wildbret an.
Die Gamslein Paar um Paare,
Sie kommen von weit her,
Die Rehe und das Hirschlein,
Das schöne Wildbret schwer.
Ref.
Das edle Jägerleben
Vergnüget meine Brust,
Dem Wilde nachzustreifen
Ist meine höchste Lust.
Wo Reh und Hirsche springen,
Wo Rohr und Büchse knallt,
Wo Jägerhörner klingen,
Da ist mein Aufenthalt.
Ref.
Auf der Lüneburger Heide
Auf der Lüneburger Haide,
In dem wunderschönen Land
Ging ich auf und ging ich unter,
Allerlei am Weg ich fand;
Ref.:
Valleri, vallera,
Und jucheirassa,
Bester Schatz, bester Schatz,
Denn du weißt es weißt es ja.
Brüder, laßt die Gläser klingen,
Denn der Muskatellerwein
Wird vom langen Stehen sauer,
Ausgetrunken muß er sein;
Ref.
Und die Bracken und die bellen,
Und die Büchse und die knallt,
Rote Hirsche wolln wir jagen
In dem grünen, grünen Wald;
Ref.
Ei du Hübsche, ei du Feine,
Ei du Bild, wie Milch und Blut,
Unsre Herzen wolln wir tauschen,
Denn du glaubst nicht, wie das tut;
Ref.
Aus Böhmen kommt die Musik
Adam, der sprach nach sieben Tagen
Oh Herr, ich muss dir sagen, die Erde ist schön
Aber mir scheint, du hast indessen
Das Wichtigste vergessen, so wird es nicht gehn
Menschen brauchen auch Musik und Gesang
Fröhlichen Klang ein Leben lang
Aber unser Herrgott lächelt und spricht
Du denkst an Böhmen nicht
Ref.:
Aus Böhmen kommt die Musik
Sie ist der Schlüssel zum Glück
Und alle Türen, sperrt sie auf
Bis in den Himmel hinauf
Glaub mir, aus Böhmen kommt die Musik
Zu Herzen geht jedes Stück
In diesem wunderschönen Land
Ist jeder ein Musikant
Heute erklingt zu jeder Stunde
Ein Lied wie Rosamunde in Moll und in Dur
Die Böhmen, wie sie mit schönen Tönen
Die ganze Welt verwöhnen, wie machen sie's nur?
Mitten in New York, in Rom und in Bern
Auf Inseln ganz fern, da hört man es gern
Plötzlich trägt der Wind dir Töne ins Ohr
Das kommt dir böhmisch vor
Ref.
Bajazzo
Warum bist du gekommen,
wenn du schon wieder gehts?
Du hast mein Herz genommen
und wirfst es wieder weg!
Ich bin kein Bajazzo,
bin auch ein Mensch wie du,
und leise schlägt mein Herz dir zu.
Ich bin kein Bajazzo,
bin auch ein Mensch wie du,
und leise schlägt mein Herz dir zu.
Und liebst du einen andern,
so sag es bitte nicht!
Ich kann es nicht ertragen,
mein Herz schlägt nur für dich!
Ich bin schon zufrieden,
wenn du die Hand mir reichst
und leise zu mir sagst: Vielleicht!
Ich bin schon zufrieden,
wenn du die Hand mir reichst
und leise zu mir sagst: Vielleicht!
Vielleicht bist du im Leben
ein guter Kamerad,
vielleicht siehst du schon Morgen,
wie gerne ich dich hab.
Vielleicht sagt du ja und
vielleicht sagst du auch nein.
Vielleicht war unser Glück nur Schein!
Vielleicht sagt du ja und
vielleicht sagst du auch nein.
Vielleicht war unser Glück nur Schein!
Erst wenn du mit dem anderen
vor'm Traualtare stehst.
Erst wenn du mit dem andern
den Weg durchs Leben gehst.
Erst wenn du dem andern
die Hand zum Leben reichst,
erst dann sag' ich nicht mehr vielleicht!
Erst wenn du dem andern
die Hand zum Leben reichst,
erst dann sag' ich nicht mehr vielleicht!
Das Lieben bringt groß Freud
Das Lieben bringt groß Freud,
das wissen alle Leut.
Weiß mir ein schönes Schätzelein
mit zwei schwarzbraunen Äugelein,
|: das mir, das mir, das mir mein Herz erfreut. :|
Ein Brieflein schrieb sie mir,
ich soll treu bleiben ihr.
Drauf schickt ich ihr ein Sträußelein,
schön Rosmarin und Nägele,
|: sie soll, sie soll, sie soll mein eigen sein! :|
Mein eigen soll sie sein,
kein´m andern mehr als mein.
So leben wir in Freud und Leid,
bis uns Gott der Herr auseinander scheidt.
|: Ade, ade, ade, mein Schatz, ade! :|
Dat du mien Leevsten büst
Dat du min Leevsten büst, dat du woll weeßt.
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg, wo du heeßt!
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg, wo du heeßt!
Kumm du um Middernacht, kumm du Klock een!
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slaap alleen.
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slaap alleen.
Klopp an de Kammerdör, fat an de Klink!
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Kummt denn de Morgenstund, Kreiht de ol Hahn. Leevster min, Leevster min, Denn mößt du gahn.
Leevster min, Leevster min, Denn mößt du gahn.
Sachen den Gang henlank, Lies mit de Klink!
Vader meent, Moder meent, Dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, Dat deit de Wind.
Die Gedanken sind frei
Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.
Ich denke, was ich will, und was mich beglücket, doch alles in der Still, und wie es sich schicket. Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren, es bleibet dabei: die Gedanken sind frei.
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker, das alles sind rein vergebliche Werke; denn meine Gedanken zerreißen die Schranken und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen. Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen und denken dabei: die Gedanken sind frei.
Die schöne Burgenländerin
Drunt im Burgenland
Steht ein Bauernhaus
So hübsch und fein.
Drin' wohnt ein Mägdelein,
Sie soll mein eigen sein,
Die schöne Burgenländerin.
Einmal kommt der Tag
Wo man Hochzeit macht
Im Burgenland.
Sie ist mir anvertraut,
Sie ist ja meine Braut,
Die schöne Burgenländerin.
Hoch von Bergeshöhn
Kann man Städte seh'n
Im Burgenland.
Wo meine Wiege stand,
Dort ist mein Heimatland,
Im wunderschönen Burgenland.
Einmal kommt der Tag,
wo man Abschied nimm
vom Burgenland.
Der Abschied fällt mir schwer,
schön ist die Wiederkehr,
ins wunderschöne Burgenland.
Du, du liegst mir am Herzen
Du, du liegst mir im Herzen,
du, du liegst mir im Sinn.
Du, du machst mir viel Schmerzen,
weißt nicht, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weißt nicht wie gut ich dir bin.
So, so wie ich dich liebe,
so, so liebe auch mich!
Die, die zärtlichsten Triebe
fühle ich ewig für dich!*
Ja, ja, ja, ja, fühl' ist allein nur für dich!
Doch, doch darf ich dir trauen,
dir, dir mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen,
weißt ja, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja, weißt ja wie gut ich dir bin!
Und, und wenn in der Ferne,
mir, mir dein Herz erscheint,
dann, dann wünsch ich so gerne
daß uns die Liebe vereint.
Ja, ja, ja, ja, daß uns die Liebe vereint.
Ein Jäger aus Kurpfalz
Ein Jäger aus Kurpfalz
Der reitet durch den grünen Wald
Der schießt sein Wild daher
Gleich wie es ihm gefällt
Ref.:
|: Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei
Allhier auf grüner Heid
Allhier auf grüner Heid :|
Auf! Sattelt mir mein Pferd
Und legt darauf den Mantelsack
So reit' ich hin und her
Als Jäger von Kurpfalz
Ref.
Jetzt reit ich nicht mehr heim
Bis dass der Kuckuck "kuckuck" schreit
Er schreit die ganze Nacht
Allhier auf grüner Heid
Ref.
Es war im Böhmerwald
Tief drin im Böhmerwald, da liegt mein Heimatort,
Es ist gar lang schon her, daß ich von dort bin fort.
Doch die Erinnerung, die bleibt mir stehts gewiß,
Daß ich den Böhmerwald gar nie vergiß.
Ref.:
Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand,*
Im schönen grünen Böhmerwald.
Es war im Böhmerwald, wo meine Wiege stand,
Im schönen grünen Wald.
Oh holde Kinderzeit, noch einmal kehr‘ zurück,
Wo spielend ich genoß das allerhöchste Glück,
Wo ich am Vaterhaus auf grüner Wiese stand
Und weithin schaute auf mein Vaterland.
Ref.
Nur einmal noch, o Herr, laß mich die Heimat sehn,
Den schönen Böhmerwald, die Täler und die Höh’n,
Dann kehr ich gern zurück und rufe freudig aus:
Behüt dich Böhmerwald, ich bleib zu Haus!
Ref.
Fliege mit mir in die Heimat
Am Strande von Rio
da stand ganz allein
ein kleines Mädl
im Abendschein
mein Blonder Flieger
nimm mich hinfort
bring mich in meinen
lieben alten Heimatort
Ref.:
Fliege mit mir in die Heimat Fliege mit mir übers Meer
Fliege mit mir in den Himmel hinein
mein Mädel mein Mädel steig ein
Fliege mit mir in den Himmel hinein
Mein Mädel ich lade dich ein.
Hörst du die Motoren
Hörst du ihren Klang
Es klingt in den Ohren
wie Heimatgesang
komm mit zur Donau
komm mit zum Rein
komm mit in unser
altes Städtchen heim
Ref.
Freut euch des Lebens
Ref.:
Freut euch des Lebens,
Weil noch das Lämpchen glüht;
Pflücket die Rose,
Eh sie verblüht!
So mancher schafft sich Sorg und Müh, Sucht Dornen auf und findet sie
Und läßt das Veilchen unbemerkt,
Das uns am Wege blüht.
Ref.
Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt
Und laut der Donner ob uns brüllt,
So scheint am Abend, nach dem Sturm,
Die Sonne, ach! so schön.
Ref.
Wer Neid und Missgunst sorgsam flieht Genügsamkeit im Gärtchen zieht,
Dem schießt sie bald zum Bäumchen auf,
Das goldne Früchte bringt.
Ref.
Wer Redlichkeit und Treue übt
Und gern dem ärmeren Bruder gibt,
Da siedelt sich Zufriedenheit
So gern bei ihm an.
Ref.
Hohe Tannen
Hohe Tannen weisen die Sterne
An der Iser in schäumender Flut.
Liegt die Heimat auch in weiter Ferne,
Doch, du, Rübezahl, hütest sie gut.
Hast dich uns auch zu eigen gegeben,
Der die Sagen und Märchen erspinnt,
Und im tiefsten Waldesfrieden,
Die Gestalt eines Riesen annimmt.
Komm zu uns an das lodernde Feuer, An die Berge bei stürmischer Nacht. Schütz die Zelte, die Heimat, die teure, Komm und halte bei uns treu die Wacht.
Höre, Rübezahl, lass die sagen: Volk und Heimat sind nimmermehr frei. Schwing die Keule wie in alten Tagen, schlage Hader und Zwietracht entzwei.
Im schönsten Wiesengrunde
Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus,
da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus.
Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Da zog ich manche Stunde ins Tal hinaus.
Müsst aus dem Tal ich scheiden, wo alles Lust und Klang;
das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
Sterb ich - in Tales Grunde will ich begraben sein;
singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein:
Dir, o stilles Tal, Gruß zum letzten Mal!
Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein.
Kein schöner Land
Kein schöner Land in dieser Zeit,
Als hier das unsre weit und breit,
Wo wir uns finden,
Wohl untern Linden,
Zur Abendzeit!
Wo wir uns finden,
Wohl untern Linden,
Zur Abendzeit!
Da haben wir so manche Stund‘
Gesessen wohl in froher Rund,
Und taten singen,
Die Lieder klingen
Im Eichengrund!
Und taten singen,
Die Lieder klingen
im Eichengrund!
Daß wir uns hier in diesem Tal
Noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
Der hat die Gnad‘.
Gott mag es schenken,
Gott mag es lenken,
Der hat die Gnad‘.
Jetzt, Brüder, eine gute Nacht,
Der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten
Uns zu behüten,
Ist er bedacht!
In seiner Güten
Uns zu behüten,
Ist er bedacht!
Kennt je all dat jije Leid
Kennt ji all dat nije Leid,
nije Leid, nije Leid,
wat de ganze Stadt all weit,
von Herrn Pastor sin Kauh?
Ref.:
Jau! Sing man tau, sing man tau
von Herrn Pastor sin Kauh, jau, jau.
Sing man tau, sing man tau
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ostern wör sei dick un drall,
dick und drall, dick und drall,
Pingsten leig sei dot in’n Stall,
uns Herrn Pastorn sin Kauh.
Ref.
As sei wör in Stücken sneden,
Stücken sneden, Stücken sneden,
het dat ganze Dörp wat kregen
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Un de Köster Dümelank,
Dümelank, Dümelank,
kreig en Stert as Glockenstrang
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Un de ole Stadtkapell,
Stadtkapell, Stadtkapell,
kreig ein nijes Trummelfell
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Un uns nije Füerwehr,
Füerwehr, Füerwehr,
kreig en Putt full Wagensmeer
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Un de ole Engelsmiss,
Engelsmiss, Engelsmiss,
kreeg een nijes Teengebiß
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
De Seel de steig den Hewen tau,
Hewen tau, Hewen tau,
denn’t wör jo ne Pastorenkauh,
uns Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Doch dat Leid is man ihrst half,
man ihrst half, man ihrst half,
In den Stall steit noch’n Kalf
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Dei dat Leid nich singen kann,
singen kann, singen kann,
de fang dat nu to flötjen an
von Herrn Pastor sin Kauh.
Ref.
Kleiner Harmoniaspieler
In einer kleinen Taverne
sang ein Matrose sein Lied:
|: „Mäderl, ich hab dich so gerne,
Mäderl, ich hab dich so lieb! :|
Was zwei Verliebte sich sagen,
geht keinen Dritten was an..
|: Droben am Himmel die Sterne
wissen wie glücklich sie sind. :|
Sind über Meere gezogen,
haben geweint und gelacht,
|: haben ein Liedlein gesungen
und an die Heimat gedacht. :|
Kleiner Harmonikaspieler,
spiel mir das Lied noch einmal!
|: Spiel mir das Lied meiner Heimat,
wo ich so lang schon nicht war! :|
Lasset uns das Leben genießen
Lasset uns das Leben genießen,
lasset uns recht fröhlich sein,
denn die Zeiten sie kehren nie wieder, trinket aus, schenket ein!
Ref.:
Bald sind die Tage der Jugend vorüber, drum lasst uns froh und glücklich sein!
Denn die Zeiten sie kehren nie wieder, trinket aus, schenket ein
Denn die Zeiten sie kehren nie wieder, trinket aus, schenket ein!
Kommt zu mir mein Liebchen gesprungen, will sie gleich umarmet sein, und ein Liedchen wird gesungen, trinket aus, schenket ein!
Ref.
Wenn wir einst mal sterben müssen, was wird da´ für Kummer sein,
alle Mädchen werden weinen, trinket aus, schenket ein!
Ref.
Musikanten (Tiritomba)
Es wird immer einen Grund zum Singen geben,
die Musik wird immer leben,
Ganz egal, worauf wir unser Glas erheben,
Musikanten sind dabei.
Ref.:
Musikanten, Musikanten,
die gehör'n zum Leben wie der Sonnenschein,
Musikanten, Musikanten,
spielen auf, dass wir uns freu'n.
Früher kamen sie zu Pferde zu den Leuten,
stimmten heiter ihre Saiten.
Heute kommen sie, um Freude zu verbreiten,
wie der Wind durchs ganze Land.
Ref.
Immer werden wir nach Musikanten fragen,
die mit Liedern Brücken schlagen.
Sie begleiten uns schon seit den Kinder tagen,
Musikanten kommt herbei.
Nehmt Abschied, Brüder
Nehmt Abschied Brüder
Ungewiss ist alle Wiederkehr
Die Zukunft liegt in Finsternis
Und macht das Herz uns schwer
Ref.:
Der Himmel wölbt sich übers Land
Ade, Auf Wiedersehn
Wir ruhen all in Gottes Hand
Lebt wohl, Auf Wiedersehn
Die Sonne sinkt, es steigt die Nacht
Vergangen ist der Tag
Die Welt schläft ein und leis erwacht
Der Nachtigallenschlag
So ist in jedem Anbeginn
Das Ende nicht mehr weit
Wir kommen her und gehen hin
Und mit uns geht die Zeit
Nehmt Abschied Brüder, Schließt den Kreis
Das Leben ist ein Spiel
Und wer es recht zu spielen weiß
Gelangt ans große Ziel
So ein Tag
So ein Tag, so wunderschön wie heute
So ein Tag, der dürfte nie vergeh′n
So ein Tag, auf den ich mich so freute
Und wer weiß, wann wir uns wiederseh'n
Ach, wie bald entschwinden schöne Stunden
Und die Tage im Wind verweh′n
So ein Tag, so wunderschön wie heute
So ein Tag, der dürfte nie vergeh'n
Wo die Nordseewellen
Wo de Nordseewellen trecken an de Strand,
Wor de geelen Blöme bleuhn int gröne Land,
|: Wor de Möwen schrieen gell int Stormgebrus,
Dor is mine Heimat, dor bün ick to Hus. :|
Well'n und Wogen sangen mir mein Wiegenlied,
Hohe Deiche waren mir das "Gott behüt",
|: Merkten auch mein Sehnen und mein heiß Begehr:
Durch die Welt zu fliegen, über Land und Meer. :|
Wohl hat mir das Leben meine Qual gestillt,
Und mir das gegeben, was mein Herz erfüllt.
|: Alles ist verschwunden, was mir leid und lieb,
Hab das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb. :|
Heimweh nach dem schönen, grünen Marschenland,
Wo die Nordseewellen spülen an den Strand,
|: Wo die Möwen schreien, schrill im Sturmgebraus,
Da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. :|
